Chinesischen Soßen
Helle Sojasauce, dunkle Sojasauce, Austernsauce, Bohnensauce, Sie kennen sicher mehr...
Jiang You (Sojasauce) ist bereits vor 2000 Jahren bekannt. Sie ist neben Tee, Salz, Öl, Essig, Reis und Feuerholz eine der traditionellen sieben notwendigen Dinge in einem chinesischen Haushalt.
Erst im 17. Jahrhundert gelangten die Sojabohnen nach Europa. Die Herstellung der Sojasauce ist nicht einfach zu erklären.
Im Grunde handelt es sich nicht um eine Sauce, sondern um ein Würzmittel. Hierfür vermischt man Bohnen mit Mehl zu einer Paste, die man mit Schimmelpilzen versetzt. Die Mischung lässt man eine Zeit gären und seiht anschließend die Flüssigkeit ab.
Heute unterscheidet man im Wesentlichen in helle und dunkle Sojasauce.
Shengchou (helle Sojasauce) erhält man aus der ersten Pressung. Sie hat ein dezentes salziges Aroma und man verwendet sie bei der Zubereitung von Fisch, Huhn und Gemüse.
Laochou (dunkle Sojasauce) gärt länger, wourch die typische dunkle Frabe entsteht. Vorallem bei Wokgerichten mit scharf anzubratendem Fleisch bevorzugt man dunkle Sojasauce.
Grundsätzlich wird die Sojasauce nur in der Küche während des Kochens verwendet. Dies ist der Grund warum Sie in China nie ein Fläschchen mit Sojasauce auf dem Tisch im Restaurant finden werden (außer in Guangzhou kann man es manchmal antreffen.
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